Gerichtsurteil in Den Haag: Galaxy S, Galaxy S2 + Galaxy Ace verstoßen gegen 1 Apple-Patent


Das Gericht in Den Haag hat heute beschlossen, dass der Handel mit den drei genannten Samsung Galaxy Handys ab Mitte Oktober in ganz Europa verboten ist, falls Samsung nicht rechtzeitig auf das Urteil reagiert. Richter Brinkman ist der Meinung, dass die Wischgeste in der Fotogallerie gegen Apples Foto-Management-Patent (EP 2.058.868) verstößt. Die gute Nachricht: Alle anderen Forderungen wie geschützte Erkennungsmerkmale (Design), Lockscreen- und Touchscreen-Patente wurden zurückgewiesen.

Auch wenn das Gericht zu Gunsten von Apple entschieden hat, dürften sich die Koreaner über das Urteil freuen. Durch ein Softwareupdate wäre die Sache aus der Welt geschafft. Samsung kündigte in einer Pressemitteilung an die Gallery-App entsprechend zu überarbeiten. Interessanterweise betrifft der Verstoß nur Android 2.3 Handys, also keine Tablets die mit Android 3.x laufen.

Die Klage wurde von Apple erst vor kurzem in Den Haag eingereicht. Das Urteil hat man für Mitte September erwartet, Richter Brinkman begründete die schnelle Entscheidung mit „Obwohl unbestreitbar komplex, ist diese Sache nicht zu kompliziert für ein schnelles Verfahren”.

Samsung sollte jetzt in die Gänge kommen und das Update so schnell wie möglich liefern, andernfalls drohen dem Elektronikriesen Verluste in Millionenhöhe. Was haltet ihr von dem Urteil?

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Kommentare (9)

9 Kommentare zu „Gerichtsurteil in Den Haag: Galaxy S, Galaxy S2 + Galaxy Ace verstoßen gegen 1 Apple-Patent“

  • Florian:

    Naja, wenn ein Android ein Update bringt,

    ist dieses Urteil positiv,

    da Die Galaxy Reihe von Samsung für Aufsehen gesorgt hat.

    Somit wurde sie/Android bekannter.

  • Klaus:

    Bin seit heute kein appke fan mehr ist einfach nur peinlich was apple da macht

    Jetzt kauf ich mir erst recht das galaxy s2 jahrelang kein flash bluetooth radio sd card und und und

  • SCORPiON:

    Bleibt zu hoffen, dass das 2.3.4 nun auch endlich offiziell bei uns erscheint. Ich denke, dass wir alle schon auf glühenden Kohlen sitzen.

    Man muss es positiv sehen.

  • BXIG:

    Hallo!

    Na, das hört sich doch klasse an!

    Die europäischen Richter scheinen offensichtlich ein wenig angenervt von dem Appel-Verhalten zu sein. Daher mal schnell weg mit dem Kläger und ein Schnellverfahren gestartet ;)

    Wie in dem Artikel schon geschrieben: Ein kleines Softwareupdate und die Sache ist gegessen. Alle Designmerkmale scheinen zumindest für den o. g. Richter OK zu sein.

  • itchyro:

    Gute Sache. Schnelles App-Update und aus Wischgeste vielleicht einfach ein Tippen links oder rechts machen und Apple beißt sich in gewisse Körperteile

  • DeXsTaRr:

    Die angst in Apple`s augen kann man sehen, sonst würden sie sich nicht so anstellen.

    Also für mich bleibt Samsung und sein Galaxy, eins der besten Handys die es zurzeit gibt.

    Apple Loser of the yeahr

  • rb:

    Hoffentlich sind nicht auch Wischgesten auf der Toilette von diesem Urteil bedroht!

    Übel was für alltägliche Dinge man heute patentieren kann.

  • Alex:

    Apple gewinnt! (zu Recht den 2. Platz). ;-)

  • Appelbetriebssysteme nutzen Hardwarelocks um die Nutzung

    auf eigene Hardware zu beschränken.

    Aufgrund der Monopolstellung blockiert Appel weitreichend

    Entwicklungen in der gesamten Welt.

    In der Vergangenheit wurde IBM verurteilt, aufgrund

    der einzigartigen Entwicklung des 32 Bit Microchannel.

    Appel missbraucht mit seiner Monopolstellung weltweit

    Entwicklungen neuer EDV.

    Das Urteil sollte Appel verurteilen, weil Wischgesten

    Bereits bei Lichtschranken genutzt werden, um Berührunglos zu steuern.

    Das ist aber Berührungsloses wischen.

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